Liebe Leser:innen,
ich möchte eine meiner Leidenschaften mit Euch teilen: das Wandern! Unter dem Motto „Pastor wandert“ lade ich Euch herzlich ein, bei verschiedenen Terminen mitzukommen.
Dauer & Strecke: ca. 10–12 km, etwa 3 – 4 Stunden
Höhenmeter: zwischen 200 und 400
Regionen: in allen drei Bereichen unserer Gemeinde (die genauen Orte werden rechtzeitig bekanntgegeben) –
von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr
Termine:
Die nächste Wanderung: Samstag 17 Januar 2025 bei Koutsouras.
Der nächste Wandertag im Westen wird sein der 30. Januar 2026.
Nähere Infos werden noch bekanntgegeben.
Am kommenden Samstag möchte ich gerne wieder mit Euch wandern.
Es geht um 11:00 Uhr bei der Ölmühle ( Taverne Finikas ) bei Koutsouras los und
es geht gemütlich nach Agios Stefanos. Anschließend wird es die
Möglichkeit einer Einkehr geben.
Von Heraklion fahre ich um 9:10 Uhr aus los und nehme gerne Menschen mit.
Ich freue mich auf MitwandererInnen!
Meine herzliche Bitte: Meldet Euch bei mir an, wenn ihr mitwandern möchtet! Dann können wir Euch erreichen, falls Ort und Zeit sich ändert. Tel: 0030 697 878 8970 oder 0049 1758223273 (WhatsApp) oder mail: matthias.weichert@koeln.de
Nach jeder Wanderung lassen wir den Tag gemütlich in einer Taverne bei Essen und Gesprächen ausklingen.
Bitte denkt an gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser und Wanderstöcke!
Ich freue mich auf schöne gemeinsame Stunden in Bewegung, Natur und guter Gemeinschaft!
Euer Pastor Matthias Weichert
Seit vielen Jahren wurde mal wieder der Heilige Abend mit einer musikalischen Chrstvesper in der Kath. Kirche in Chania Chalepa mit Pf.i.R. Martin Schulz gefeiert. Mit vielen Lesungen und festlichen Weihnachtsliedern hat sich die Weihnachtsbotschaft immer weiter ausgebreitet. Die musikalische Gestaltung durch Andreas Pasemann an der Orgel hat ihr Übriges getan, dass die Weihnachtsstimmung in der fast voll besetzten Kirche alle Herzen erreicht hat.
Anschließend haben allerlei mitgebrachte Backwaren sowie Tee und Glühwein zum weihnachtlichen Beisammensein eingeladen. Da mochte man sich nicht eher trennen, bis der köstliche Glühwein bis zur Neige ausgekostet war.
M. Schulz
Am 4. Advent 2025 nutzten zahlreiche interessierte Gemeindemitglieder die Gelegenheit, nach dem Gottesdienst gemeinsam das Archäologische Museum in Heraklion zu besuchen. Vermittelt wurde diese besondere Führung von Gabi Schmidt, die uns mit Frau Stella Skouteli, einer ausgewiesenen Kennerin der minoischen Kultur, zusammenbrachte.
Über rund zwei Stunden hinweg eröffnete Frau Skouteli einen faszinierenden Zugang zur Welt der Minoer. Mit großer Sachkenntnis und spürbarer Begeisterung erklärte sie Alltag, Glaubensvorstellungen und Kunst dieser frühen Hochkultur. Die sorgfältig gestalteten Gefäße, Figuren und Alltagsgegenstände wurden so zu lebendigen Zeugnissen einer längst vergangenen Zeit.
Das beigefügte Foto (Matthias Weichert) zeigt einen Moment der Führung: aufmerksam Zuhörende, dicht beieinanderstehend vor den Vitrinen, während Frau Skouteli anschaulich erläutert und einzelne Objekte hervorhebt. Die konzentrierte Atmosphäre macht deutlich, wie sehr die Ausführungen alle in den Bann gezogen haben.
Dieser Museumsbesuch war nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern auch ein schönes gemeinschaftliches Erlebnis im Advent. Ein herzlicher Dank gilt Gabi Schmidt für die Organisation und Frau Stella Skouteli für diese eindrucksvolle Einführung in die minoische Kultur.
M. Weichert
Ich sitze in meinem Keramikstudio, ein heller Raum mit Blick aufs weite, blaue Meer und staune. Wie ist es nur dazu gekommen? Wie konnte dieser Traum wahr werden. Ein Holztisch mit 4 Stühlen für Kursteilnehmer. Eine elektrische Drehscheibe, um das Töpfern daran zu lernen. Ein Brennofen, um die getöpferten Werkstücke zu brennen. Glasuren, Tonmassen und viele dekorative Keramikstücke in den Regalen. Alles ist da und lädt ein zum Töpfern. Im Internet und mit Flyern hatte ich auf meine Töpferkurse aufmerksam gemacht.
Und tatsächlich. Viele Interessierte kamen vorbei. Die Kurse stießen auf großes Interesse. Touristen, Einheimische und Zugezogene kamen zum kreativen Schaffen zu mir nach Stavrochori. Im Oktober war ich beinahe schon ausgebucht, dabei hatte ich mein Geschäft erst im Juni eröffnet. Für mich ist das eine Geschichte voller Wunder. Ich glaube an Wunder, an den Gott-Vater, der mich kennt, liebt und dem ich meine Träume anvertraut hatte. Und ihm möchte ich dafür danken.
Hätte man mir das vor Jahren gesagt – nein, ich hätte es nicht glauben können. Immer schon hatte ich die Berufung und Begabung in mir gespürt als Künstlerin zu arbeiten und mich voll und ganz dem kreativen Schaffen hinzugeben. Die Lebensumstände waren nicht optimal und es fehlte mir wohl auch der Glaube, dass es möglich ist.
Auf dem Weg dahin haben mich Bibelworte immer wieder ermutigt. Hier eine kleine Auswahl von besonders starken Versen:
„Du hast meine Füße auf weiten Raum gestellt.“ Psalm 31,9b | Eine Zusage der Befreiung aus der Begrenztheit des Lebens hin zu Freiheit und Weite.
„Du hast mich erhört, als ich zu dir schrie. Du ermutigst mich zu den kühnsten Wünschen.“ Psalm 138,3 | Ein Gott der mich ermutigte an etwas zu glauben, das zunächst unerreichbar schien.
„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Besten dienen.“ Römer 8,28a | Auch die Umwege in meinem Leben bekommen einen Sinn.
Ebenso kamen mir Lieder aus dem evangelischen Gesangbuch, die ich im Konfirmationsunterricht auswendig lernen musste immer wieder in den Sinn. Echte Mutmachlieder wie „Befiehl du deine Wege“ (361) von Paul Gerhardt. Was bin ich dankbar, dass ich sie auswendig lernen musste. Damals eher mühsam, heute ein Schatz aus dem ich Lebensmut, Hoffnung und Glauben nehmen kann.
Und natürlich danke ich meinem Mann Bernfried, der mich immer uneingeschränkt ermutigt hat und hinter mir steht. So freue ich mich nun auf die kommende Zeit mit vielen Töpferkursen, bereichernden Begegnungen mit so interessanten Menschen denen ich Freude am kreativen Schaffen weitergeben darf. Gott sei Dank!
Ev. Trauung 2025 an der Südküste bei Ierapetra
Unsere Evangelische Kirchengemeinde Kreta bietet die Möglichkeit, hier auf Kreta auch an ungewöhnlichen Orten eine Evangelische Trauung in deutscher Sprache gegen Gebühr durchzuführen. Sich vor Gott und seiner schönsten Schöpfung das Jawort zu geben ist mit den schönsten Gefühlen verbunden und ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmenden. Eine eingehende persönliche Beratung sowie Vorbereitung ermöglicht eine individuelle Gestaltung und Durchführung.
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
E-Mail: pfarramt@evkikreta.de
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