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Καλημέρα, liebe Gemeindeglieder auf Kreta,

Ein erster Gruß von Ihrem neuen Pastor hin zu Ihnen nach Heraklion, Chania und Ierapetra. Ab September werde ich in Heraklion wohnen und bin bereits jetzt gespannt, Sie an den drei Orten der Gemeinde kennenzulernen.
Noch bin ich beschäftigt mit vielen Dingen, die in der Gemeinde hier am Niederrhein, in Viersen Süchteln, zu erledigen sind. Ende Juli geht diese Zeit zu Ende. Mit jenem Foto, auf dem ich auf dem Motorrad sitze und rückwärts schaue, haben wir zu meiner Verabschiedung eingeladen. Ich schaue zurück auf 12 Jahre in der Gemeinde Süchteln und auf weitere 28 Jahre in Duisburg und Solingen.
Diese Zeit geht in der Tat zu Ende. Deshalb schaue ich zurück.
Aber ich schaue auch nach vorne! Ich freue mich auf die Zeit bei und mit Ihnen auf Kreta. Ich darf Sie begleiten in den drei Gemeindestandorten. Ich darf mit Ihnen Gottesdienste feiern, ins Gespräch kommen, unterwegs sein, gemeinsam nach neuen Wegen suchen, Zeiten miteinander erleben und noch manches mehr. Darauf freue ich mich sehr! In unserem rheinischen Gesangbuch steht das schöne Lied „Vertraut den neuen Wegen“. Es erzählt vom Unterwegssein, aber auch davon, dass Gott uns „entgegenkommt“ und mit uns unterwegs ist. 

Daher entsteht die Gewissheit, dass die Zukunft „hell und weit“ ist. Ich freue mich darauf,
die Zukunft in den nächsten Monaten mit Ihnen zu gestalten. Und ich bin mir recht sicher, dass Gott eine Menge Überraschungen bereithält. Ich jedenfalls bin sehr neugierig auf Sie und darauf, was wir gemeinsam erleben werden.
Wer ich bin? Oder: Mit wem werden Sie es zu tun haben?

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Mehr als ein halbes Leben, im Herbst werden es 36 Jahre, bin ich verheiratet mit meiner Frau Elke. Wir haben zwei erwachsene Kinder, die ihrerseits in festen Beziehungen leben. Julia, unsere jüngste Tochter, hat in der Osterwoche ihr zweites Kind geboren, sodass wir inzwischen zweifache Großeltern sind.
Dennoch komme ich allein nach Kreta. Meine Frau ist noch erwerbstätig. Sie werden sie kennenlernen, wenn sie mich im Oktober besuchen wird.
Beruflich bin ich in sehr unterschiedlichen Gemeinden unterwegs gewesen. Von Duisburg Marxloh nach Solingen und von dort an den Niederrhein nach Süchteln. Von jeder dieser Stationen habe ich Einsichten und Erfahrungen mitgenommen, die mein eigenes Leben bereichert haben. All dies bringe ich mit.
Wichtiger als das finde ich, dass wir gemeinsam herausfinden, was an den einzelnen Standorten „dran“ ist und woran Sie interessiert sind.
Τα λέμε σύντομα,
Ihr Axel Stein

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Angelika Erler und Pf.i.R. Matthias Weichert (Foto: M. Schulz)

Abschied von Pfarrer i.R. Matthias Weichert in Chania
im Gottesdienst am 28. Juni 2026

Ein Neuer kommt
Ein Jecke aus Kölle, ein Schulungsbeauftragter der EKD,
Ein Militärpfarrer der Bundesluftwaffe, ein Gemeindepastor.
Die Anspannung ist groß, die Erwartung ist hoch.
Jeder Mensch ist unterschiedlich.
Was kommt auf die evangelische Auslandsgemeinde der
EKD auf Kreta zu.
Es kam ein Mensch und blieb zehn Monate bei uns .
Die Erwartungen wurden nicht enttäuscht.
Klar strukturiert, offen für Vieles
überzeugt im Glauben an unseren Gott
Und den Menschen zugewandt.
Er machte uns klar; Wir sind auch in der Neuen Heimat nicht allein.
Gott ist bei und mit uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem Neuen Tag.
Danke Matthias und immer eine handbreit Wasser
unter dem Kiel.

Ulrich Sauber

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Unsere Gemeindegruppe nach dem letzten gemeinsamen Essen in Chania-Chalepa (Foto: M. Schulz)

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Besucherrekord in Chania

Ein erfreulicher Besucherrekord hat sich am griechischen Pfingstsonntag am 31. Mai 2026 im Gottesdienst in Chania eingestellt. Mit 26 Besucherinnen und Besuchern waren restlos alle Plätze in der Kath. Kirche Maria Geburt in Chania Chalepa besetzt, als Pastor Martin Schulz zusammen mit Andreas Pasemann an der Orgel einen festlichen Gottesdienst gestaltet haben. Mindestens in den letzten vier Jahren ist kein besser besuchter Gottesdienst in der kleinen Kirche in Chania bekannt.
Pastor Schulz betonte in seiner Predigt den Wert der Sprache und der Stimme für eine gelungene Gemeinschaft. Dazu hat es Andreas Pasemann einmal mehr auf das Beste verstanden, die Gemeinde zu einem leidenschaftlich kräftigen Gesang anzuleiten. 

Anschließend hat sich der größte Teil der diesjährigen Pfingstgemeinde in einer Taverne in Kalives zum gemeinsamen Essen verabredet. Der Wirt hat die unverhoffte Herausforderung, 20 Gäste an einem Tisch mit feinsten Spezialitäten des Ortes zu bewirten, mit Bravour bestanden. So ist das Pfingstfest im Westen der Gemeinde erst festlich, dann zünftig in fröhlich-geselliger Gemeinschaft gefeiert worden.
M. Schulz
(Foto: Andreas Pasemann)

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Gedenkfeier auf dem Deutschen Soldatenfriedhof auf Maleme

Am Sonntag, den 24. Mai 2026 fand die Hauptgedenkfeier mit Kranzniederlegung auf dem Deutschen Soldatenfriedhof Maleme (German War Cemetery, Maleme) statt.
Um den 85. Jahrestag der Schlacht um Kreta 1941 wurde auch in diesem Jahr der zahlreichen Deutschen und Griechischen Gefallenen mit einer Reihe von Veranstaltungen gedacht.
Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Griechenland mit Botschafter Andreas Kindle hat die Hauptgedenkfeier auf dem Deutschen  

Soldatenfriedhof auf Maleme veranstaltet mit einer beeindruckenden Zeremonie aus Gottesdienst mit Beteiligung aller christlichen Konfessionen, Grußworten und Kranzniederlegungen. Musikalisch gestaltet wurde die Zeremonie vom Musikkorps der SChule für Reserveoffiziere der Infanterie. Zu diesem Anlass waren auch die Evangelische Kirchengemeinde Kreta geladen, die wir mit neun Vertretern zugegen waren. Pastor Weichert war mit einem Segenswort am Gottesdienst beteiligt, dem sich verschiedene Grußworte angeschlossen haben. Zuletzt wurden Kränze zum Zeichen der Ehrung der Gefallenen niedergelegt.
Insgesamt hat diese Zeremonie den hohen Respekt beider Nationen voreinander zum Ausdruck gebracht, die auf den schlimmen Ereignissen beruht, die die grausame Schlacht um Kreta im Mai 1941 mit sich gezogen hat. Erst im Gedenken wird der Kampf des kretischen Widerstands um Demokratie und Freiheit gewürdigt, der sich gegen den Angriffskrieg der Nazideutschen gestellt hat.
Eine abschließende Schweigeminute galt den unzähligen Gefallenen, die auf kretischem Boden ihr Leben gelassen haben.
M. Schulz

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Doppelte Osterfreude: Kreissynodalvorstand feierte ein zweites Mal Ostern in Chania

Ein besonderes Ostererlebnis hatte der Kreissynodalvorstand (KSV) des Kirchenkreises An der Agger: Die Gruppe reiste privat gemeinsam nach Kreta, um dort ein zweites Mal Ostern zu feiern. Möglich wurde dies durch den unterschiedlichen Ostertermin der griechisch-orthodoxen Kirche, die das Fest in diesem Jahr eine Woche später als die westlichen Christen begeht.

Anlass der Reise war der Besuch bei Pfarrer Matthias Weichert, dem ehemaligen Schulreferenten des Kirchenkreises. Nach seinem Eintritt in den Ruhestand ist er seit September 2025 und noch bis zum 30. Juni 2026 Pastor der deutschen Gemeinde auf Kreta. Die Gruppe um Superintendent Michael Braun gestaltete gemeinsam mit der Gemeinde die Osterfeierlichkeiten. Besonders beeindruckend fand Diakoniepfarrer Oliver Cremer die Osternacht mit Beginn um 21 Uhr am Samstagabend in Rethymnon. Die ganze Stadt habe bis nach Mitternacht Ostern gefeiert. “Da hat man gesehen, welchen Stellenwert Ostern hier für die Menschen hat.”
Am griechischen Ostersonntag, dem 12. April, hielt Superintendent Braun einen evangelischen Gottesdienst in der katholischen Kirche von Chania. Themenschwerpunkt waren das Osterlachen und die Osterfreude, passend zum griechischen Frühling bei 22 Grad und herrlich blauem Himmel. Am folgenden Ostermontag, dem 13. April, feierte die deutsche Gemeinde einen Open-Air-Gottesdienst in Gournia.
Die Reise des Kreissynodalvorstands stand im Zeichen der Gemeinschaft und der ökumenischen Begegnung. Die doppelte Osterfeier auf Kreta wurde zu einem Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts über konfessionelle Grenzen hinweg.

(Der Artikel mit Foto wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt vom Kirchenkreis An der Agger)

Brotbacken bei Rosine & Uli

Haus und Garten von Rosine und Ulrich Sauer in Melidoni waren schon so manches Mal Schauplatz von ausgelassener Geselligkeit in unserer Gemeinde. Nun haben Rosine und Uli eingeladen zu einem Beisammensein rund ums Brotbacken.
Da hat denn auch kaum jemand gefehlt aus der Runde der Getreuen aus der Whatsappgruppe "Sonntagsfreunde" im ganzen Westen. Selbst Pastor Matthias Weichert hat sich nach getanem Dienst in Heraklion auf den weiten Weg in den Westen gemacht. Jeder von den 13 Teilnehmern hat etwas beigetragen zu Tafel und Buffet. Höhepunkte waren aber die Brotspezialitäten, die aus Ulis Händen frisch aus dem Steinofen kamen.

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Mit Engagement und Hingabe hat er uns als erfahrener Bäckermeister Einblick gegeben in die hohe Kunst des Bäckereihandwerks: von den historischen Anfängen und der Geschichte des Brotbackens über die verschiedenen Mehlsorten und Brotarten bis hin zu Back- und Knettechniken und Temperaturen. Der schon angeheizte Steinbackofen hat denn auch köstliche Proben seiner Künste hervorgebracht wie zu Beginn einen Elsässer Flammkuchen.

Mit einem Glas Wein in einer jeden Hand hat denn die Runde ein fröhliches Beisammensein genossen, bis die frühen Abendstunden die Temperaturen haben sinken lassen. Mitgenommen haben wir die Erinnerung an einen richtig schön gelungenen Nachmittag bei Rosine und Uli, denen ein besonderer Dank gilt für Ihre herzliche Gastfreundschaft. Geblieben ist auch die Vorfreude auf den nächsten Sonntag, wenn wir wieder zusammen kommen am Tisch des Herrn und Ulis Brot noch ganz anders zur Geltung kommen wird.
Martin Schulz

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Ein atemberaubendes Konzert
in Chania

Am vergangenen Sonntag Okuli am 8. März 2026 wurde die Gemeinde reich beschenkt mit einem Konzert in der Kath. Kirche Maria Geburt in Chania-Chalepa, das schon im Vorfeld mit großer Spannung erwartet worden ist. Tatsächlich mussten mitgebrachte Stühle aufgestellt werden, um dem Besucherandrang gerecht zu werden. Neben allen Getreuen der Kirchengemeinde haben sich viele andere eingefunden, die von dem positiven Echo des vorangegangenen Konzertes im Dezember zur Teilnahme motiviert worden sind. 
Zur Aufführung kamen Werke von Edward Elgar, Antonio Vivaldi, Felix Mendelssohn, J.S. Bach, George Böhm, Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns. Textbeiträge von Martin Schulz handelten von Räumen des Friedens inmitten von Bildern von Krieg und Gewalt.

Schon bei ihrem ersten Stück Salut d´amor von Edward Elgar haben Andreas Pasemann am Klavier und Bernhard Klein am Cello ihren Ruf als Ausnahmemusiker bestätigt. Spätestens der zweite Satz Allegro der Sonate Nr. 5 von Vivaldi ließ den Atem stocken in ihrer Vollkommenheit aus Klangfarben, Temperament und konzentrierten Emotionen. Violoncello und Piano sind zu einer Einheit verschmolzen, die die Harmonie der beiden unterschiedlichen Instrumente und Musiker zum Ausdruck brachte. 

Dabei waren beide Künstler in ihrer räumlichen Nähe so präsent, dass jede Note unmittelbar die Ohren und Herzen des Publikums erreicht hat. Spätestens mit den beiden Werken aus der französischen Spätromantik von Gabriel Fauré und Camille Saint-Saëns haben die Musiker mit ihrer Virtuosität und Emotionalität das Publikum in eine Sphäre nicht von dieser Welt enthoben, deren Faszination und Frieden sich niemand entziehen konnte. Da wurde das Ende des Programms als so unwirklich empfunden, dass erst nach zwei Zugaben und reichlichem Applaus die Künstler in den Abend entlassen werden konnten. So wird dieses Konzert noch lange nachklingen in dankbarer Erinnerung an alle Beteiligten.
Eine Fortsetzung zu gegebener Zeit darf da mehr als wünschenswert bezeichnet werden.
Martin Schulz

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Ev. Trauung 2025 an der Südküste bei Ierapetra

Traumhochzeit auf Kreta

Unsere Evangelische Kirchengemeinde Kreta bietet die Möglichkeit, hier auf Kreta auch an ungewöhnlichen Orten eine Evangelische Trauung in deutscher Sprache gegen Gebühr durchzuführen. Sich vor Gott und seiner schönsten Schöpfung das Jawort zu geben ist mit den schönsten Gefühlen verbunden und ein unvergessliches Erlebnis für alle Teilnehmenden. Eine eingehende persönliche Beratung sowie Vorbereitung ermöglicht eine individuelle Gestaltung und Durchführung. 
Nehmen Sie mit uns Kontakt auf:
E-Mail: pfarramt@evkikreta.de

Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen. Mt. 5,9
Ein Gebet für den Frieden in der Ukraine:

"Gott. Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Auf Dich und Deinen Frieden.
Dieser Frieden soll in den Herzen wohnen und herrschen auf dieser Deiner Welt.
Das ist meine Sehnsucht.
Meine Hoffnung ist unbeirrbar.
Meine Hoffnung auf Deine Liebe.
Diese Liebe soll in mir wohnen und in dem neben mir und in allen Menschen.
Diese Liebe soll unsere Taten lenken.
Bitte. Amen"

- Elisabeth Rabe-Winnen -

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