Die vielfachen Landschaftsformen von Kreta verleiten Touristen wie Residenten immer wieder zum Entdecken und Staunen. Letztlich ist jedes dieses Staunen geeignet, Gott als Schöpfer und Erhalter zu ehren und ihm Dank und Respekt entgegenzubringen. Daher möchte der Webmaster unsere geneigten Besucher an dieser Stelle hinweisen auf je einen Ort, der einen Besuch lohnt.
Eine wenig beachtete, aber sehr eindrückliche Schlucht liegt im mittleren Westen Kretas unweit des gleichnamigen Dorfes. Für den Einstieg von Norden bietet sich ein Parkplatz an, der über eine unbefestigte Stichstraße zu erreichen ist, wenn man von der Hauptstraße kurz nach Deliana links abbiegt. Unter mächtigen Eichen und Platanen an reichlich Oleanderbüschen und Kräutern vorbei geht es leicht bergauf, zunächst auf einem Wirtschaftsweg, der aber über weite Teile von Wassermassen abgetragen worden ist und sich immer wieder mit steinigen Pfaden abwechselt. Nach ca. 3 km und 145 m Höhenunterschied war im Herbst 2024 ein Weiterkommen auf begehbaren Wegen nicht ersichtlich; eine Umkehr auf gleichem Weg sei dort anzuraten.
Die Schlucht ist nicht so spektakulär wie die bekannten Klassiker, aber vor allem im ersten Drittel beeindrucken mächtige Felsformationen und Berghänge gesäumt und von einem grünen Band von dichtem Laubgehölz, sodass das Auge mit reichlich Stoff zum Staunen und Genießen versorgt wird.
Dazu darf mit Begegnungen seltener Tiere gerechnet werden. Gerade im ersten Teil steiler Felswände sind Bartgeier zu sichten. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,50 m gehören sie zu den größten Greifvögeln Europas. Auch eine Wildziegenart soll dort beheimatet sein.
So empfiehlt sich diese Schlucht für eine leichte Genusswanderung abseits der Touristenströme mit anschließender Einkehrmöglichkeit in einer der besonders gastfreundlichen Tavernen im Dorf Deliana.
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