Tageslosung

Für jeden Tag ein Wort aus dem Alten und dem Neuen Testament

Urheberrecht liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität Herrnhuter Brüdergemeine

Konzertmitschnitt vom 11. Januar 2025

in der Kath. Kirche Chania

Mit einem Ausschnitt möchte ich an den Höhepunkt eines excellenten Konzertes am 11. Januar 2026 in der Kath. Kirche in Chania erinnern. Zur Aufführung kamen Werke von G.F. Händel, Cesar Frank, Giulio Caccini, Karl Jenkins, W.A. Mozart und Andrew Lloyd Weber. In einem mitreißenden Zusammenspiel waren Julia Fercho (Mezzo-Sopran/ Alt), Andreas Pasemann (Orgel), Lauri Hämäläinen (Viola, Violine) sowie Bernhard Klein (Violoncelo) zu hören.


Jahreslosung 2026
Gott der Herr spricht: "Siehe, ich mache alles neu."
Offenbarung 21,5

Wer bekommt nicht Lust auf etwas Neues beim Anblick dieser Töpferwaren aus dem Dorf Margarites?
Herrlich anzuschauen, glänzend und ohne Gebrauchsspuren wollen solche Angebote ein neuer Blickfang werden auf dem Tisch der Alltäglichkeit.
Nur der knappe Platz im Schrank erinnert an die eigene Unfähigkeit, sich von alt Vertrautem trennen zu können. 
Die alte Tasse, die einen so viele Jahre jeden Morgen mit frischem Kaffee aufgemuntert hat, die muss einfach bleiben,
die kann man nicht so einfach ablegen. Sich von alten Zeiten zu trennen, sich komplett umzudrehen und nur nach vorne zu blicken, fällt ebenso wenig leicht.
Jesus wurde einst ein unerhörter Satz zugeschrieben: "Lass die Toten ihre Toten begraben; gehe du aber hin und verkündige das Reich Gottes!" (Lk 9,60)
Bei aller Schwierigkeit, dieses Wort zu verstehen, bleibt doch die Grundaussage:
Das Reich Gottes ist nicht in alten Zeiten und in den schönsten Erinnerungen zu finden, sondern es liegt vor dir, vor deinen Füßen.
Es liegt in der Zukunft, auf die du zugehen darfst. 
Dazu gehört ein gehöriges Stück Bewegung der Gedanken und auch der Füße. Wer in der alten Zeit stehen bleibt, der bleibt schmerzlich stecken.
Wer es aber schafft, sich aufzuraffen und einer neuen Zeit entgegen zu gehen, sich neuen Herausforderungen zu stellen,
der wird sich am Glanz des Neuen freuen können, der ist bereit für das Reich Gottes.
Dieses Reich wird nicht von dieser Welt sein, meint Johannes, der Autor des Buches der Offenbarung. 
Denn er spricht von einer globalen Erneuerung. Alles wird neu. Alles, was quält und belastet, bleibt zurück.
Und die Liebe Gottes wird sich neu entfalten über allen, die sich zu ihm halten.
Mögen unsere Tage im neuen Jahr 2026 erfüllt sein von Zeichen der Hoffnung
und dem Mut, sich auf die Liebe Gottes immer wieder neu einzulassen.

Martin Schulz

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