Urheberrecht liegt bei der Evangelischen Brüder-Unität Herrnhuter Brüdergemeine
Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat
zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.
1 Petrus 1, 3
Nicht jeder kann mit dem Kern des Osterfestes etwas anfangen. Dagegen sind Motive vom Frühling und vom Aufblühen der Natur immer willkommen.
Wenn dann noch der Osterhase mit seinen bunten Eiern kommt, dann ist das Osterfest perfekt.
Dabei steht so viel mehr auf dem Spiel. Man beachte nur mal den Zitronenfalter auf der Zinnia-Blüte.
Dieser war einst eine Raupe, Ungeziefer, Schädling, der Blattgrün gefressen und dem Gärtner Sorgen bereitet hat.
Doch eines Tages hat diese Raupe ihr Raupenleben aufgegeben und hinter sich gelassen, um ganz neu anzufangen und aufzuleben als Schmetterling.
Gerade noch hat diese Kreatur ein ärmliches Leben gefristet und ins Blatt gebissen. Dann ist der Schmetterling aus seiner Puppe herausgekommen
und hat zaghaft seine Flügel ausspannt, bis er sich zu einem neuen Leben in die Lüfte erhebt.
Auferstehung ist ein Phänomen, das in der Natur immer wieder beobachtet werden kann. Selbst das Erwachen aus dem Schlaf der Nacht ist ein Wunder,
das sich täglich wiederholt. In allen diesen Beispielen bleibt immer ein Rest von Leben bestehen.
Nur Jesus Christus hat es geschafft, sich ganz und gar sich dem Tod hinzugeben, als er am Karfreitag den Tod aller Tode gestorben ist.
Nur er hat er das Ende allen Lebens durchschritten. Nur er hat ist richtig auferstanden von den Toten. Nur er hat sich so erhoben zu neuem Leben,
dass er alle mit sich nehmen kann, die sich an ihn halten.
Neu aufleben, die Strahlen der Sonne tanken, seine Möglichkeiten neu entfalten und sich immer wieder neu aufrichten, das ist das Fest des Lebens.
So gehen wir in dieses Osterfest in dem Wissen, dass bei Gott alles möglich ist.
Ihr und Euer
Martin Schulz
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