Umriss von Kreta

Evangelische Kirchengemeinde Kreta

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Postkasten: Rückmeldungen unserer Leser

Griechische Postfachanlage Gertrud Berk, Osnabrück am 02.05.2020 ...
Na ,das war ja eine schnelle Antwort. Das ist der Unterschied zu früher, als wir noch Briefe geschrieben haben. Wenn man sich endlich bequemte einen Brief zu schreiben, ihn dann mit Erleichterung zur Post brachte, wusste man, nun dauert es eine ganze Zeit bis man Antwort bekam - und wieder schreiben musste. Ich bekomme zwar sehr gerne Post - heute Mails - aber antworten ist eine andere Sache. Also schiebe ich es nicht auf die lange Bank und beantworte Deine Fragen.
Nein ich komme nicht aus Hamburg, hatte dort nur engen Kontakt zum Alpenverein, und meine Tochter hat einige Jahre in Hamburg gearbeitet. Ich schrieb es nur als Vergleich. Unsere Grossestraße,so heisst sie nämlich, ist um Ecken bescheidener als die Mönckebergstraße,aber oft sehen die Innenstädte durch die Ketten alle ähnlich aus. Es sollte eigentlich Dir nur erklären, dass ich in der Hauptgeschäftsstraße wohne mit einem entsprechenden Geräuschpegel, der Dank Corona zur Zeit wegfällt. Jeden Tag sonntägliche Ruhe! ...
Eigentlich schade, dass du die Gardinen vorziehst, um an Deinem Laptop arbeiten zu können. Kommt da nicht noch der heisse Sommer, wo man sich gerne im Haus verschanzt und ganz sicher das Unkraut viel schwerer aus der harten, trockenen Erde bekommt. Doch wie du schreibst, es ist ein bisschen verrückt, aber selbst gewählt.
Dir ein schönes Wochenende und Freude an Deiner Arbeit
Gertrud

Pfarrerin Susanne Ortmann-Negroni, Saltrio/Italien am 30.04.2020 ... wie geht es Ihnen? Sind sie in Griechenland auf Kreta oder in Deutschland? Ich hoffe, es sind bei Ihnen alle gesund???

Bei uns in Norditalien ist es wirklich nicht einfach...... überall Strassenkontrollen, offiziell darf man nur im Dorf einkaufen gehen. Aber das Gesundheitssystem in Italien bzw. auch das Verhalten der Menschen ist anders als in Deutschland. Die Menschen dürfen sich eigentlich nicht begegnen, machen es aber trotzdem...

Ich Grüße Sie herzlich und wünsche Ihnen alles Gute,

herzlich Susi Ortmann-Negroni

Ingo und Inge Heinze, Kalamaki/Chaniá am 24.04.2020 ... vielen Dank für die Info.
Wir möchten uns auch ausdrücklich bei Ralf Velimsky bedanken, der mit uns seine "virtuellen" Gottesdienste im Internet feiert und sich auch telefonisch um seine Schäfchen kümmert.

So sind wir, wie vorgeschrieben, auf Distanz doch noch beisammen.

Viele liebe Grüße an Euch beide und an alle Gemeindemitglieder
von Ingo und Inge.

Eike Kypraiou, Tourlotí am 22.04.2020 zu Harda's Mail vom 12.04. Endlich mal eine differenzierte Aussage unter all den neutralen bzw. zustimmenden Kommentaren zu den Einschränkungen im Zusammenhang mit Corona. Ich meine den zweiten Abschnitt von Hardas mail vom 12.4.20. Genau so empfinde ich es: die Alten werden ausgeklammert, angeblich zu ihrem Schutz! Genau das Gegenteil ist der Fall, die Jungen wollen sich vor den Alten schützen, aber aussprechen tut das niemand. Die Alten werden zu Tode geschützt! Nämlich durch die Order, dass man Oma und Opa nicht mehr besuchen darf. Welchen Sinn macht dann noch das Leben im Altenheim? Es wird dieser Tage reichlich gestorben in diesen Einrichtungen, und zwar nicht am Virus, sondern an Mangel an Zuwendung, an sozialen Kontakten.
Es ist unfassbar, wie sich die Menschheit an diese unerträglichen und nicht gerechtfertigten – lt. Gesetz – Einschränkungen ihrer verfassungsmäßigen Rechte gewöhnt hat und sie mitträgt. In meiner nächsten Verwandtschaft weigert sich der Sohn, dem mehr als hilfsbedürftigen Vater zu helfen, er könnte ihn ja anstecken, obwohl der Sohn virusfrei ist. Ich kenne die Welt nicht wieder. Ein Monat reicht, um eine gewachsene soziale Gesellschaft in Teilen aus den Angeln zu heben, den Mittelstand mehr oder weniger abzuschaffen, menschliche Werte über Bord zu werfen.
Ich habe einmal, nein: öfter nachgerechnet, wie gefährlich dieser Virus denn eigentlich ist. In allen Ländern, die ich mir vorgeknüpft habe, ist die Zahl der Toten (offizielle Angaben) um die 0,02 Prozent. Bei einem normalen Grippevirus beläuft sich die Zahl auf etwa 0,2% Tote, also 10mal mehr. Und wenn jemand wirklich nur an Corona erkrankt ist – in den allermeisten Fällen liegt eine andere Krankheit zugrunde – warum nicht mal ein vielversprechendes, nebenwirkungsfreies Medikament verschreiben, z.B. Hydroxychloroquin.

Genießen wir das Leben, genießen wir die Natur solange es uns noch vergönnt ist.
Einen herzlichen Gruß an alle.
Eike Kipreou

ungekürzt, unkommentiert WS 17.05.

Ruth Hünermund, Karefiliana/Kissamos am 20.04.2020
Lieber Wolfgang,
hoffentlich hast Du auch das zweite Osterfest schön durchleben können - es ist ja noch gar nicht ganz um.
Wir sagen vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz für die Website und für die wichtigen Informationen in letzter Zeit bezüglich Corona - Zirkus...

Die KirchenSeite ist wirklich interessant, auch weil man über Texte und Fotos Menschen "kennenlernen" kann, die früher hier mitgewirkt haben oder solche, die am andern Ende der Insel leben.
Liebe Grüße
Ruth

Christiane Kavalaki, Heraklion am 20.04.2020
Lieber Wolfgang
In Kürze werden auch die griechischen Osterfeiertage vorbei sein. Für mich bedeutete das, dass eine einwöchige Festzeit mit speziellen Bräuchen wieder vorbei sein wird, die ich in diesem Jahr besonders stark empfunden habe, weil ich auf mich und das Wesentliche beschränkt war. Osterhäschen und Küken etc. werden weggeräumt und ich bin gespannt, was meine Zeit danach ausfüllen wird, denn zum Strand und zum Baden gehen zu dürfen wird wohl noch eine Weile dauern. Es bleibt mir aber der Garten und die Arbeit dort, Unkraut zupfen etc.
Heute habe ich im Radio gehört, dass wohl als erste Lockerung u.a. der Besuch der Friseure wieder gestattet werden soll. Darüber würde ich besonders erfreut sein, denn ich habe das Gefühl, wenn ich in den Spiegel schaue, blickt mir eine Neandertaler Frau entgegen.
Zum Schluss möchte ich aber nicht versäumen, Dir für alle Mühe, die wichtigen Informationen über die Krise aufzubereiten und uns zu schicken, zu danken. Sicher, bei mir läuft Tag und Nacht das Radio in der Küche und ich bin über „Ausgangssperre“ etc. unterrichtet, aber ich finde Deine Mühe um die Mitglieder nicht selbstverständig ,und glaube, es gebührt Dir ein besonderer Dank ,den ich Dir hiermit ausspreche.
Ein baldiges Aufheben der Beschränkungen, damit wir uns wieder in unserem „Kapellchen“ versammeln können, wünscht Dir Christiane

Sigrid Wohlgemut, Mochlos am 20.04.2020
Guten Mittag, Wolfgang,

vielen Dank für die vielen Benachrichtigungen, die die letzte Zeit im Postfach landen. In schweren Zeiten füreinander da sein, sowie in guten Zeiten.

Erschrocken hatte ich mich bei den roten Worten: Machen Sie keine falsche Bewegung!!! Es las sich für mich hart, fast ein Befehl - und ich erschrak. Ich dachte - was ist nun wieder …, dabei ging es um die Vormaßnahmen für das Osterfest. Da atmete ich erst mal auf, denn das war mir bereits bekannt. Die Quarantäne, die ich nach meiner Rückkehr aus Deutschland hatte, war für mich eine Zeit, die nicht immer einfach war, weil man hofft, doch bloß Virus nicht eingeschleppt zu haben. Der Glaube an Gott gab mir Zuversicht und Hoffnung. Ich bin durch ihn nicht allein und hatte liebe Menschen, die mir Lebensmittel vor die Tür stellten.

Wir haben uns noch nicht oft persönlich gesehen, doch ich verfolge den Inselboten, die Mitteilungen, die von dir oder dem Pfarrer kommen ...

Ich hoffe, ihr könnt den Gottesdienst bald wieder abhalten und die Menschen ihre sozialen Kontakte pflegen. Eine schwere Zeit, die wir durchleben, doch ich bin sicher wir kommen gestärkt daraus hervor. Wir dürfen uns von nur und ständig negativen Berichten nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen.

Einen sonnigen Gruß aus Mochlos Sigrid

Pfarrer Achim Kunze, Juist am 19.04.2020 Achim Kunze auf Juist (C) Inge Danielzick?
Moin Herr Schmädeke
Danke für die Grüße zu Ostern.
Ich bin nun seit Dez. 2019 schon im Ruhestand und lebe z.Z. in meiner früheren Gemeinde auf der Insel Juist.
Auch haben wir nur digital Ostern feiern können und ich bin froh, dass ich in dieser Krise einen guten Ort in der Quaratäne gefunden habe.

mit besten Grüßen von Insel zu Insel
Achim Kunze

Jo Syttkus, Reutlingen Reicheneck am 19.04.2020
Lieber Wolfgang,
jetzt erst wird mir klar, dass Ihr ja erst heute Ostern feiert. Ich denke, dass bei Euch auch der Sommer angekommen ist, aber wenn Ihr so strenge Auflagen zu befolgen habt, ist das ja in Griechenland noch viel schlimmer als bei uns, nachdem dieses Fest dort normalerweise sehr fröhlich und laut gefeiert wird.
Ich denke, es wird noch eine ganze Weile dauern, bis wieder ein normales Leben einkehrt. Anstatt zu jammern freue ich mich an jedem Sonnentag, obgleich mein Garten sich eigentlich dringend Regen wünscht. Die Corona-Einschränkungen schenken auf der andern Seite sehr viel neue Freiheit, weil so viele Termine und Verpflichtungen gestrichen sind.
Mach' Dein Gartentor zu, Corona kann nicht durchschlüpfen und nicht drüberklettern.
Lieben Gruß Jo

Pfarrer Helmut Schwalbe, Torre Annunziata/Italien am 19.04.2020
Lieber Wolfgang,
ich wünsche Dir auch ein frohes Osterfest! "Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!" Die Freude der Auferstehung lässt sich auch zu Hause feiern....
Ich schreibe (mit Ausnahme des Sonntags; da weise ich auf den Internet-Gottesdienst hin) weiterhin jeden Tag einen Gruß an die Gemeinde und etliche andere. Ich grüße Dich mit meinem Wort von gestern.
Helmut
Guten Morgen euch allen! Mal sehen.... mal sehen, was das Wochenende bringt. Mal sehen, ob sich die Lage bessert. Mal sehen, ob wir bald wieder zur Normalität zurückfinden können. Mal sehen, wann wir wieder reisen können. Mal sehen....
Wie oft sagen oder denken wir in diesen Wochen: Mal sehen. Dabei denken wir nicht nur an die Augen, sondern an alle Formen der Wahrnehmung, der Erkenntnis, der Bewusstwerdung. Wir denken an das, was außerhalb unserer eigenen Verantwortung geschieht, was wir nicht direkt selber beeinflussen können; wir denken auch an das, was wir tun können, was wir direkt aktiv verändern können. Manchem Geschehen sind wir ausgesetzt, für vieles können wir uns aber aktiv einsetzen. Manchmal tut es gut, einer eigenen Vision zu folgen, also sich im Denken und Tun auf ein für gut angesehenes Ziel zu konzentrieren.
In der Bibel ist das Sehen auch ganz wichtig, und es drückt zumeist auch nicht nur das Sehen mit dem Organ Auge aus. In der Schöpfungsgeschichte wird über Gott gesagt: “Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“ (1. Mose 1,31) Am Ostertag wollten die Frauen den toten Jesus im Grab sehen, um ihn einzubalsamieren, aber sie sahen einen Engel Gottes, der ihnen die Augen öffnete für die Erkenntnis der Auferstehung Jesu Christi von den Toten. „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben.“ (Joh 20,29) So sagt der Auferstandene zu Thomas, der nur glauben wollte, was er mit seinen Augen sehen und berühren kann. Ich selber denke heute ganz besonders an das Psalmwort: „Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht.“ (Ps 36,10) Und ich bin mir sicher, dass Gott uns auch heute mit seiner Güte und Liebe im Blick hat.

Lutz Sauer, Sulingen/NS am 18.04.2020
Liebe evangelische Gemeinde auf Kreta, lieber Wolfgang,

in diesen Zeiten ist es schön, neben den allgemeinen Nachrichten auch schöne Erinnerungen zu pflegen.

Vor einigen Jahren waren meine Frau und ich bei euch zum deutschsprachigen Evangelischen Ostergottesdienst in Iraklion. Die Anfahrt zum scheinbar aufgelassenen Industriegelände, der herzliche Empfang, der wunderschöne Gottesdienst und das anschließende Essen in eurer Gemeinschaft sind für mich eine - nein, nicht eine, sondern die bestimmende - Erinnerung an den zweiwöchigen Urlaub auf Kreta geblieben.

Dieses Jahr wollte ich eigentlich Anfang März bis Ende April mit dem Wohnmobil in Griechenland verbringen. Dieses habe ich auf nächstes Jahr verschoben, ich hoffe, zwei Wochen Kreta oder zumindest ein Abstecher zu Ostern sind dann machbar. Nachträglich muss ich sagen, zum Glück bin ich gerade nicht mehr losgekommen.

Der Herr ist auferstanden
Lutz

Ute Kluge,Gouves am 18.04.2020
Vielen Dank für die Infos
Christos Anesti

Harda Galatsanos-Dück, Agios Nikolaos am 18.04.2020
Dir auch alles Gute, lieber Wolfgang.
Hier knallen alle schon rum.
Wir werden zu Dritt grillen und diese Ostern mal ruhig angehen lassen, obwohl wir auch den ganzen Tag Vorbereitungen für morgen getroffen haben und noch Osterkekse bucken ... man sucht sich immer sinnvolle Beschäftigungen.
Kali Anastasi Kalo Pascha
Liebe Grüße Tony und Harda Ostergebäck (C) 2020 Harda Galatsanos-Dück

Pfarrer Bernfried Schnell, Bregenz am 18.04.2020
Euch allen wünsche ich eine gesegnete Osterzeit auf Kreta.
Hier ein Bild vom Bodensee … - auch schön Sonnenuntergang am Bodensee (C) 2020 Bernfried Schnell

Maria Volanakis, Rhodos am 18.04.2020 Rhodos-Pfingstrose (C) 2020 Maria Volanakis
Ihr Lieben alle
Zum Griechischen Osterfest grüße ich euch alle mit dieser rhodischen Pfingstrose, Paeonia rhodia. Sie wächst endemisch auf dem Prophet Elias, aber wir haben sie inzwischen auch an anderen Stellen gefunden. Das Foto stammt gerade von unserem letzten Ausflug vor der Ausgangssperre.
Uns geht es soweit gut, allmählich vermissen wir das Reisen, aber wir sind alle gesund, hier wie in Deutschland. Und natürlich fehlen mir die Zusammenkünfte in der Gemeinde, Jannis vermisst sein Dorf auf Kreta und die Osterfeierlichkeiten dort.

Trotzdem: CHRISTOS ANESTI ! Bleibt gesund, seid gegrüßt und hoffentlich bald auf ein Wiedersehen!
Maria und Jannis

Gudrun Helmbrecht, Aying bei München am 16.04.2020
Das diesjährige Osterfest, übrigens das erste in Aying nach zehn Jahren auf Kreta, war sehr trostlos ohne die Familie und die gewohnten kirchlichen Rituale. Aber wir sollten nicht klagen: wir sind gesund, haben einen Garten und können jederzeit im Wald spazieren gehen. Nur das Einkaufen ist unangenehm, weil man sich vorher wie für einen Kampf ausstaffieren muss mit Maske, Einmalhandschuhen und Desinfektionsmitteln. Die mögliche Nähe eines anderen Menschen empfindet man in diesen Zeiten schon als Bedrohung. Und ein Ende ist nicht abzusehen.
Wegen der Krise ist es wohl sehr zweifelhaft, ob in diesem Jahr die Singwoche auf Kreta stattfinden kann. Schade, ich habe mich so sehr darauf gefreut. Bisher habe ich dafür noch nichts gebucht.
Momentan arbeitet Udo im Homeoffice. Das ist, auch wenn er viel zu tun hat, eine angenehme Sache. Überhaupt fühlt er sich an der Bundeswehr-Universität in Neubiberg sehr wohl und hat einen interessanten Aufgabenbereich übernommen. Auch wenn mir der Abschied von Kreta sehr schwer gefallen ist, haben wir mit dem Timing großes Glück gehabt, dass wir mit unserem Umzug nicht in die Krise hineingeraten sind.
Lieber Wolfgang, ich wünsche Dir alles Gute. Liebe Grüße Gudrun
Singwoche Kreta 13.-18.10.2020: Ich halte an unserer Planung fest und hoffe auf offene Grenzen spätestens im Herbst 2020. Lass uns optimistisch nach vorn schauen!
Tatsächlich weiß niemand, wie sich die Situation in den nächsten Monate entwickelt. Wenn wir jetzt zurückstecken, wäre das Projekt gestorben. Wir bleiben dran und stellen uns darauf ein, dass wir im Oktober zusammenkommen. Das wird ein Fest!
MfG Wolfgang 19.04.2020

Horst Rosiak, Quito/Equador am 13.04.2020
Ihr Lieben, Anbei unser Osterbrief.
Herzlichen Gruß aus Quito, Horst

Mathias Burbach, Sydney am 13.04.2020
Liebe Fundraiser,
recht herzlichen Dank für Eure Ostergrüße.
Wir hatten einen wunderschönen Gottesdienst über GotoMeeting gestern (es ist bereits Ostermontag in Sydney). Der Pastor "sendete" auf der Kirche in Woy Woy und 2 Helferinnen lasen im nötigen Abstand den Bibeltext und zeigten uns bemalte Ostersteine. Am Schluß schalteten alle 72 PCs und Tablets ihre Kamera ein und (fast) die ganze Gemeinde konnte sich sehen, bis auf jene, die über einen traditionellen Telefonanruf in den virtuellen Konferenzraum Gottesdienst Sydney gelangt waren. Vor manchen Geräten saßen 2 oder gar 3 Gemeindeglieder.

Die nächsten beiden Gottesdienste sind auch schon angekündigt. Für jene von Euch, die um 10 Uhr Sydney Zeit schon oder noch wach sind hier der Link. Ihr seid alle recht herzlich eingeladen. ;-)

Die Corona Pandemie mag die Nachrichten und Gedanken vieler dominieren, aber das wirklich Wichtige hat Siegfried Fietz in diesem Lied von Dietrich Bonhoeffer wunderschön gesungen. Eventuell muss man die eingeblendete Werbung überspringen. Von guten Mächten wunderbar geborgen
Seid alle gut behütet. Salut, Mathias

Vielleicht wundert ihr euch über die Anrede "Fundraiser" und über die Beiträge aus Sibirien, Sydney, Paris, Equador - kurz erklärt: 2019 hab ich an einem EKD-Seminar über "Fundraising" teilgenommen. Es ging darum, wie Auslandsgemeinden sich zusätzliche Geldmittel erschließen können. Dazu waren Teilnehmer aus der ganzen Welt gekommen. Am Ende des hochinteressanten Seminars wollten viele gern weiterhin Verbindung halten, um sich über ihre Erfahrungen auszutauschen. Mathias Burbach aus Sydney hat das in die Hand genommen, den E-Mail-Verteiler aufgebaut und die Pflege übernommen. Auf diesem Wege tauschen wir nicht nur Festtagsgrüße aus, sondern geben auch Erfahrungen zu Themen wie Kommunikation, Multimedia und Zusammenarbeit weiter. GoToMeeting, das Mathias oben erwähnt hat, ist so eine Software, ähnlich Skype, Team, Zoom und andere. Das gibt mir auch eine Orientierung und könnte helfen, trotz Kontaktverbot jetzt aktiv Verbindung zu halten. Vielleicht versuchen wir es mal mit einer Vorstandssitzung? Wolfgang, 20.4.2020

Charlotte Mellot, Paris am 12.04.2020
Euch allen herzliche Ostergrüße!
Möge Euch mit Gottes Hilfe der Übergang vom früheren Leben über die Schwelle des Corona-Virus zu einem wertvolleren Leben verhelfen!
Wir besinnen uns gezwungenermaßen auf die Prioritäten in unserem Leben ...
Recht herzliche Grüße, Charlotte Mellot der Christuskirche in Paris

Pfarrer Helmut Schwalbe, Torre Annunziata/Italien am 12.04.2020
Lieber Wolfgang, gegen Ende des Tages erreichen Dich meine herzlichen Grüße zum Osterfest! Möge der Segen des Lebendigen, aus dem Tod Erstandenen, auch Dich begleiten!

Mein heutiger Ostergruß an die Gemeinde wurde eingeleitet mit einer von mir gesungenen Strophe "Er ist erstanden, halleluja..." (Lied aus Tansania); dann folgte dieser Text:
Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden! Halleluja!

Ostern – Das Bestehende bleibt nicht bestehen;
das Beendete ist nicht beendet.
Unumstößlich Erachtetes wird umgewertet –
der Tote ist lebendig.
Aus Hoffnung wird Wirklichkeit;
Dunkelheit wird durchbrochen vom Licht.
Da ist ein Loch in der Mauer der Trennung,
da berühren sich Himmel und Erde,
Zeit und Ewigkeit.
Ostern: Zeichen des Lebens mitten im Tod;
Zeichen der Liebe in der Verlassenheit;
Zeichen des Lichtes im Dunkel des Zweifels;
Zeichen der Hoffnung auf Leben über die Zeit von Beschränkungen hinaus.

Ich wünsche euch frohe und gesegnete Ostern!
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Auf der Internetseite der ELKI findet ihr einen Oster-Gottesdienst zum Lesen sowie einen Ostergruß aus allen Gemeinden.

Schön, dass der gemeinsame Ostergruß aus den vier Gemeinden in Griechenland möglich war! Hoffentlich kann die Kirche in Heraklion (und natürlich auch an den anderen Orten) bald wieder die Anwesenheit von Menschen spüren!
Liebe Grüße Helmut

Inge und Ingo Heinze, Galatas/Chania am 12.04.2020
... vielen Dank für die Ostergrüße und die Mühe, die Du Dir gemacht hast.
Wir haben die Videobotschaft zusammen angeschaut und hatten das "Gefühl" im Gottesdienst zu sitzen.
Wir sind froh, wenn wir diese schwierige Zeit ohne "Blessuren" überstehen und wünschen, dass wir alle gesund bleiben.
Frohe Ostern von Ingo und Inge

Lisa Spillmann, Almyrida/Apokoronas am 12.04.2020
... soeben habe ich mich durch die neue home page durchgeklickt. Sie hat mir sehr gut gefallen. Vielen Dank für alles, was du für unseren Zusammenhalt tust, es ist mir sehr wichtig. Jetzt, wo ich darauf verzichten muss merke ich, wie wichtig mir alles ist, was mit der Kirchgemeinde zusammenhängt. Ich fühle mich hier sicher vor der unsichtbaren Bedrohung, hoffentlich bleibt es so!
Danke für den Hinweis auf "Christos Anesti" mit Πετροσ Γαίτανοσ, ich höre es mir auf youtube an während ich hier schreibe.
Nun wünsche ich dir ein frohes Osterfest und bleib gesund.
viele liebe Grüsse, Lisa

Harda Galatsano-Dück, Agios Nikolaos am 12.04.2020
Frohe Ostern wünschen wir dir! Vielen Dank für die Botschaften auf der Website, es freut mich von allen Neuigkeiten zu hören. Ich habe zu unsern ehemaligen Pfarrern Helmut, Christian, Otmar und Malve eine gute persönliche Verbindung und zum Glück gibt es ja das Internet, so dass man sich nicht wirklich abgeschlossen oder ausgeschlossen fühlt.
Wir wünschen dir alles Gute und Gesundheit!
Gerade wir, die ältere Generation, die jetzt durch dieses Virus als die dargestellt werden, die beschützt und hilflos dastehen, sind eigentlich die Stützen der Gesellschaft und kriegen nur wenig von dem zurück, was wir gaben und leisteten und das immer noch tun. Weil man im Alter für dieses Virus anfälliger ist, ist man nun schwach und zu isolieren. Ich hoffe, dass bald medizinische Lösungen gefunden werden, denn lange wird sich diese Ellenbogengesellschaft nicht dazu entschließen, für die ihr unnütze Generation im die Krise gestürzt zu werden und wegen ihr auf das Leben in vollen Zügen zu verzichten.
Liebe Grüße, Harda

Monique Mavroselino, Heraklion am 12.04.2020
Vielen Dank lieber Wolfgang,
auch ich wünsche Dir und Deiner Familie ein frohes Osterfest. Bleibt gesund.
Viele Grüsse Monique >

Bischof Alexander Scheiermann, Omsk/West-Sibirien am 11.04.2020

Geschmückter Altar in Omsk/West-Sibirien(C) 2020 Bischof Alexander Scheiermann

Dorothée und Pfarrer i.R. Gerhard Jacobs, Teneriffa am 11.04.2020
Lieber Wolfgang,
zum Osterfest grüßen wir Dich ganz herzlich!
In Spanien scheinen die Zahlen erfreulicherweise rückläufig zu sein, so dass wir im Mai hoffentlich unter Auflagen wieder in die Kirche dürfen. Denn diese Feiertage ohne Kirche - das ist schon sehr hart.

Und wir freuen uns auch auf den Cortado und das Eis am Meer.

Bleib' behütet, Dorothée und Gerhard

Pfarrer i.R. Christian Reich, Landshut am 10.04.2020

2 Eier mit Mundschutz in einem Nest von Glockenblumen, Osterbuschen (C) 2020 Christian Reich
Christians Ostergruß bitte hier herunterladen!

Pfarrer i.R. Andreas Knüpffer, Teneriffa, am 9.04.2020
... eine gesegnete Karwoche und ein wunderbares Osterfest wünschen wir Dir und der Gemeinde auf Kreta.
Als Pfarrer im Ruhestand bekomme ich immer noch aktuelle Infos der bayerischen Landeskirche.
Bischof Bedford-Strohm ist im Internet präsent, hält täglich Andachten, schreibt einen Osterbrief an alle Gemeinden und ist am Karsamstag um 22.00 Uhr Ortszeit life im Osternachtsdgottesdienst des BR TV in der Münchner Himmelsfahrtskirche zu sehen. Schau mal rein!
Hier ruht das kirchliche Leben - es sind auch kaum Menschen mit Gemeindebezug vor Ort.
"Gespenstisch" - Teneriffa eine Urlauberinsel ohne Urlauber, geschlossene Bars, Restaurants und Hotels...
Dennoch ist unsere Parole: heitere Gelassenheit mit gesundem Gottvertrauen. Das wünschen wir auch der Gemeinde auf Kreta und grüßen ganz herzlich zum Osterfest.
Andreas und Petra

Probst Dr. Otmar Hesse, Goslar, am 9.04.2020 I
hr Lieben auf Kreta,
Ich schreibe am Gründonnerstag 2020 in einer Situation, die niemand bisher erlebt hat und die vielleicht Anlass gibt
- nach-zudenken im wahrsten Sinne des Wortes, nicht zur grübeln
- zu erinnern, nicht zu vergessen
- zu planen - mit den neuen Erfahrungen ...
- Gemeinschaft zu halten - das ist ja die Botschaft des heutigen Tages. Gottlob gibt es ja die vielfältigen Medien, die die Grenzen leicht überschreiten können
- froh zu sein.
Wenn wir „Frohe Ostern“ wünschen, denken wir an „Christ ist erstanden“ - "Christ ist wahrhaft erstanden.“
FROHE OSTERN in diesem Sinne wünschen
Gudrun und Otmar

Kurz zu uns: Ich konnte am 19. Januar noch im Familien- und Freundeskreis meinen 80. Geburtstag feiern, ohne große Reden usw. Es war sehr schön. Wenn man fragen sollte: Ja, Sigmar Gabriel war auch anwesend mit seiner Frau Anke und seinen Töchtern Marie und Thea. (Wenn man 10 Jahre OB in Goslar war, läßt es sich auch nicht vermeiden, dass ich am nächsten Tag mit der Familie Gabriel in unserer Zeitung abgebildet war.) Gudrun und ich halten uns oft im Garten auf. Das Wetter lässt es zu, sich zu sonnen und auch viele Aufgaben im Garten zu erledigen. Ich bin häufiger als sonst auf dem Fahrrad. Leider ist ja unsere Reise nach Mallorca ausgefallen. Das Rennradfahren wurde in den Herbst verlegt. Wir wollen - wenn es geht - natürlich auch im Oktober wieder nach Kreta reisen.
Leider musste die Goldene Konfirmation meiner Konfirmanden der Jahre 1969 und 1970 im Mai ausfallen. Ich habe in Goslar kaum noch ehrenamtliche Aufgaben. Dafür ist Gudrun im Herbst 2019 wieder zur Vorsitzenden des Frauenhausvereins wiedergewählt, mit damals 78 Jahren - ungewöhnlich ...
OH
Tagesspruch: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Gott. Psalm 111,4

Werner Blumeyer, Wolfenbüttel am 9.04.2020
... wir alle leben unter solchen Umständen, die wir uns noch vor wenigen Wochen nicht hätten vorstellen können. Für Eva und mich wird dieser Corona-Alltag und alle damit verbundenen Einschränkungen überstrahlt durch die Freude, die uns unsere Enkeltochter Livia bereitet. Sie ist jetzt 7 Monate alt, bekommt ihr erstes Zähnchen und macht mit Gesten und Lauten auf sich aufmerksam. Für uns ist sie jetzt der Mittelpunkt unseres Lebens.
Nach Kreta können wir nun nicht einmal nur für einige Tage zurück reisen, wie wir es geplant hatten.
Das Osterfest erleben wir also mit der Familie im Haus und denken an unsere Freunde auf Kreta und die Gemeinde. Paulus schreibt im 2. Korintherbrief: "Uns ist bange, aber wir verzagen nicht." (Kap. 4,8)
Ich wünsche Euch frohe Ostern: Christus ist auferstanden.
Mit herzlichem Gruß
Werner

Teresa Lampe, Episkopi/Lasithi am 9.04.2020
... chapeau, die Neugestaltung ist wie ein 6er im Lotto. Leider war ich zu blöd, auf Anhieb zu finden wie ich mich im Postfach einbringen kann, hilfst du mir? Danke!
Gottes Segen in diesen schweren Tagen um das Osterfest, wo man bessonders gleichgesinnte Menschen vermißt.
Liebe Grüße, Teresa
Nein, nein, liebe Teresa, nicht zu blöd, im Gegenteil! Du vermisst etwas, woran ich seit Wochen denke, aber noch nicht realisieren konnte: Eine Möglichkeit, dass Leser ihre Kommentare selbst in das Postfach einbringen können. Im Moment baue ich diese Beiträge einzeln von Hand in den Code der Website ein: das ist Puzzle-Arbeit. Zur Zeit purzeln so viele lesenswerte Rückmeldungen herein, dass ich nicht zur Besinnung komme. Ich will und muss das ändern. Du wirst dann meine erste Test-Anwenderin.
MfG Wolfgang

Pfarrer Jürgen Henning, Beirut am 8.04.2020 an seine frühere Gemeinde in Athen
Liebe Freunde in Christus,
so habe ich euch früher immer angeredet im Gemeindeblatt.
In diesen schwierigen Wochen denke ich viel auch an euch. Wir sind nun alle verbunden, Menschen über den ganzen Erdball im Umgang mit der Bedrohung durch das Virus.
Als Christen aber eint uns mehr noch die Hoffnung. Vergessen wir es nie: Gott!
Was immer geschieht, bei ihm sind wir gut aufgehoben. Vertrauen wir uns und einander ihm an. Gott behüte euch!
Liebe Grüße Jürgen

Herr, mach uns zu Boten deines Friedens,
dass wir Liebe üben, wo man sich hasst, / dass wir verzeihen, wo man sich beleidigt,
dass wir verbinden, wo Streit ist, / dass wir die Wahrheit sagen, wo Irrtum herrscht,
dass wir Hoffnung wecken, wo Verzweiflung quält, / dass wir Freude bringen, wo Kummer wohnt.
Wir beten für die Menschen, die von der Lungenkrankheit COVID 19 betroffen sind,
Lass die Kranken Heilung finden, die Sterbenden halte geborgen, Ärzte und Pflegende stärke.
Wir denken an die Menschen, die vom Krieg betroffen sind. Überwinde den Hass in der Welt. Öffne Wege zur Versöhnung. Wir beten für die Menschen, die besondere politische Verantwortung tragen.
Hilf ihnen, gerecht und geduldig ihre Arbeit zu tun. Wir denken an die Menschen um uns, die leiden: die Überarbeiteten, die Kranken, die Verbitterten.
Wecke Hoffnung in ihnen. Lass sie jemanden finden, der ihnen hilft. Wir verbinden uns mit allen Christen auf Erden, mit allen Menschen, die dich suchen. Lass sie alle deine Güte erfahren, dass sie dir danken. Herr, lass uns trachten, nicht, dass wir getröstet werden, sondern dass wir trösten, nicht, dass wir verstanden werden, sondern dass wir verstehen, nicht, dass wir geliebt werden, sondern dass wir lieben. Denn wer hingibt, der empfängt, / wer sich selbst vergisst, der findet, wer verzeiht, dem wird verziehen, / und wer stirbt, der erwacht zum ewigen Leben.
AMEN.

Pfarrer i.R. Robert Wachowsky, Bonn am 8.04.2020
Lieber Wolfgang, ... Dir persönlich und der Gemeinde wünsche ich ein frohes und gesegnetes Osterfest - wie auch immer das österliche Feiern aussehen wird. Bald ist es ja eigentlich Zeit für den alten Osterruf in unseren Kirchen: "Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden!" In diesem Jahr hat er für uns einen ganz besonderen Klang. Keine Osternachtsfeier. Kein Ostergottesdienst. Geschlossene Kirchen - jedenfalls hier in Bonn. Wie wird es auf Kreta sein? Umso lauter die Sehnsucht nach Neuanfang. Fast wie vor 2000 Jahren. Die Jünger waren von der Katastrophe, an die wir am Karfreitag gedenken, überrascht, entsetzt und ohne Idee, wie es weitergehen könnte. Sie waren von der Auferstehung unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus genauso überrascht und ohne Idee, wie es weiter gehen würde. Nur das ahnten sie: So wie es vorher war, würde es nie wieder sein. Durch das Ereignis, das wir mit dem Pfingstfest feiern, erfuhren sie: Es wird überraschend gut! Aber eben völlig anders!
Russiches Ei, (C) 2020  Robert Wachowsky Die Corona-Pandemie tötet. Aber sie rüttelt auch wach. Das Virus kennt keine Grenzen. Es ist von unfassbarer Vitalität. Und auch, wenn wir vor lauter Schreck Grenzen schließen, wissen wir nur zu gut: Wir sind eine Welt, eine Menschheit. Und wir werden nur miteinander überleben, nicht gegeneinander. Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. Auch das kennt keine Grenzen - und ist von unfassbarer Vitalität.
Eine russische Krankenschwester - Viktoria heißt sie - schenkte mir vor über 20 Jahren das hier abgebildete Osterei. Der grüne Alabasterstein gilt manchen Orthodoxen Christen als "warm" und Leben schaffend. Auf dem Ei steht der Engel mit der Botschaft: Das Leben siegt. Für die Russin Viktoria hieß das: In den Grausamkeiten des 2. Weltkrieges rettete ihr ein deutscher Offizier das Leben - ohne zu fragen nach Grenzen und Nationalitäten. In der großen Not der Jahre 1997 und 1998 kamen wir (wieder Deutsche) nach Königsberg und halfen ihr persönlich, halfen anderen Krankenschwestern und Patienten - ohne Fragen nach Grenzen und Nationalitäten. Gute Erfahrungen, aber anders als erwartet.
Dir und mir wünsche ich, dass aus den schweren Erfahrungen dieser Wochen eine erneuerte menschliche Gemeinschaft hervorgehe. Möge Gott uns den Blick für das Wichtige und Bleibende bewahren. Und möge die Liebe, die der Geist des auferstandenen Jesus Christus in unsere Herzen senkt, wirken und wirken und wirken. Gott ist die Liebe. Und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
Ob bei offenen oder geschlossen Kirchen - es gilt: Der Herr ist auferstanden. Er ist wahrhaftig auferstanden.
Ein gesegnetes Osterfest wünsche ich Dir und "Deiner" Gemeinde. Gott behüte Dich und Euch. Bleibt gesund. Ganz liebe und herzliche Grüße
von Margret und Robert

Virginia Heyden, Berlin am 3.04.2020
guten tag, jasas, herr pfarrer ralf velimsky, herr wolfgang schmädeke und die grosse gemeinde von vamos bis agios, von ierapetra bis nopija und mochlos bis milatos...
ich freue mich über einen austausch und hoffe, es gibt hier auf der website viele "good news" und hilfreiche worte.

panik und angstmachende nachrichten gibt es in berlin genug aus den medien.
von einem pfarrer hier hörte ich, über angst und furcht, nachzudenken.
angst essen seele auf und die furcht vor dem ungewissen ist klar, aber wie gehen wir damit um? wie ist es bei euch?

einen spaziergang und ein gebet zwischendurch, kann im wald und am meer sein, überall.

meine osterreise nach kreta ist gestrichen fürs erste.
wer mag, kann mir persönlich schreiben: heyhania@web.de

beste grüsse aus berlin charlottenburg, auch nach italien, teneriffa, frankreich.....an alle, die mich lesen/lieben.

xronia polla
virginia heyden

Die Zuschriften wurden ausgewählt und zum Teil gekürzt wiedergegeben. WS

Zeichen der Zuversicht

Isolation (c) Edoardo Parra/Europa Prress/dpa
Bild (c) Edoardo Parra/Euro Press/dpa
Seit einigen Wochen erhalten wir per E-Mail aus Athen besinnliche Zeichen der Zuversicht, stets gleichzeitig versendet von
  • Hilde Hülsenbeck, Sekretärin der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland, Religiöse Juristische Person (RJP) und von
  • Dr. Silke Weißker-Vorgias, 1. Vorsitzende der Evangelischen Kirche Deutscher Sprache in Griechenland, Athen (Verein).
Vielen Dank, Hilde und Silke, dass ihr diesen Kanal geschaffen habt! Es sind Texte, die Nähe und Verbundenheit vermitteln. Das ist besonders wichtig, wenn Gottesdienste und persönliche Begegnungen unterbunden sind. Es sind auch wohltuende Signale der Verbundenheit zwischen den Menschen in Athen mit den übrigen deutschsprachigen Gemeinden Thessaloniki, Rhodos und Kreta. Mit freundlicher Zustimmung von Hilde Hülsenbeck bringe ich die "Zeichen der Zuversicht" hier auch den Besuchern unserer Website nahe.
Bitte klicken Sie auf einen der blauen Links, dann öffnet sich der betreffende Beitrag in einem neuen Fenster. Wenn's nicht klappt, helf ich gerne weiter. Wenn es gefällt, freu ich mich über eine Rückmeldung.
Kreta, 19. April 2020 Wolfgang Schmädeke

Mitglied werden in der Evangelischen Kirchengemeinde Kreta

Wir bitten alle Interessenten, der Gemeinde beizutreten und unsere Arbeit zu unterstützen. Werden Sie Mitglied einer wachsenden Gemeinschaft!
Bitte klicken Sie auf den folgenden Link, um das Beitritts-Formular herunterzuladen: Bitte füllen Sie den Vordruck vollständig aus, unterschreiben Sie und senden Sie ihn per Post an den Kirchenvorstand:
z. Hd. Wolfgang Schmädeke
BOX 32
724 00 MILATOS
GREECE

Sie erleichtern uns die Arbeit, wenn Sie an dem bequemen Lastschriftverfahren teilnehmen. Der entsprechende Vordruck hängt als zweites Blatt am Aufnahmeantrag.


Die Gemeinde als Verein

Die Gemeinde wird getragen von ihren Mitgliedern. Seit den Anfängen im Herbst 2004 können wir auf eine erfreuliche Mitglieder-Entwicklung zurückblicken.

Mitgliederentwicklung

Als Auslandsgemeinde befinden wir uns in einer anderen Situation als die Kirchengemeinden in Deutschland. In Griechenland gibt es keine staatlich erhobene Kirchensteuer und wir können uns nicht auf eine Landeskirche stützen, die Pfarrerinnen und Pfarrer einsetzt und besoldet. Unsere Pastorinnen und Pastoren sind Ruheständler, die nach dem regulären Pfarrdienst noch einmal für zehn Monate eine ehrenamtliche Tätigkeit auf Kreta übernehmen. Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) als Dachorganisation der protestantischen Landeskirchen wählt die Seelsorger für den Dienst in den Auslandsgemeinden aus. Das Kirchenamt der EKD in Hannover übernimmt die Reisekosten und zahlt dem Seelsorger eine Aufwandsentschädigung. Die Gemeinde Kreta muss für die Unterkunft und die Mobilität des Inselpfarrers aufkommen. Das bedeutet, wir sind auch finanziell gefordert. Zwar hilft die EKD Jahr für Jahr mit einem stattlichen Zuschuss, aber wir müssen auch einen erheblichen Teil der Kosten selbst aufbringen, vor allem aus unseren Mitgliedsbeiträgen. Das ist in unserem Haushalt der einzige Teil, mit dem wir fest rechnen können. Willkommen sind darüberhinaus die großzügigen Zuwendungen, die wir regelmäßig und unregelmäßig von Freunden und Mitgliedern im In- und Ausland erhalten. Um dies alles in Gang zu halten, braucht es eine feste Struktur von gewählten Vertretern, die Verantwortung übernehmen und sich für die Gemeinschaft engagieren. Die Gemeinde Kreta besteht seit 2010 als eingetragener Verein nach griechischem Recht.


Rechtliches

Zur Vorbereitung der Vereinsgründung haben wir 2009 eine Satzung erarbeitet: Satzung 2009 Basis

Mit dem Wachsen der Gemeinde und im Zuge der Zeit wurden einige Änderungen notwendig, sie wurden in der Gemeindeversammlung am 19. März 2017 verabschiedet. Hier können Sie die gültige Fassung herunterladen: Satzung 2017 aktuell

Unsere Gemeinde wurde als eingetragener Verein am 09.03.2010 beim Landgericht Heraklion unter Register-Nr. 2337 zugelassen. Eine griechische Übersetzung unserer Satzung ist bei Gericht hinterlegt. Dies wurde aktuell durch Anordnung Nr. 173/2017 des Amtsgerichts Heraklion am 24.10.2017 bestätigt.

Der Verein hat die griechische Steuernummer 997 789 712 beim Finanzamt Heraklion.


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